Überdüngung gefährdet das Grundwasser

Rüdiger Bruns
 

In den letzten Wochen hat uns der Wasser-Versorgungs-Verband (WVV) Rotenburg-Land die Abrechnung für den Wasserverbrauch im letzten Jahr zugeschickt.

 

Dieser Abrechnung lag ein Informationsblatt bei, das uns noch einmal darauf hinwies, dass Trinkwasser ein ganz wichtiges Gemeinschaftsgut ist, das vor jeder Verunreinigung geschützt werden muss. Außerdem war eine Karte des Landes Niedersachsen abgedruckt, auf der jene Landesteile rot gekennzeichnet waren, die besonders hohe Belastungen mit  Stickstoffverbindungen – bedingt durch Überdüngung – aufweisen. Hier ist das Grundwasser stark gefährden. Dies sind  Gebiete mit viel Massentierhaltung. Dazu behören u. a. die Landkreise Vechta, Cloppenburg und Oldenburg, aber eben auch unser Landkreis Rotenburg (Wümme).

Die SPD in Fintel hat schon vor gut 20 Jahren  Wasserproben aus hauseigenen Brunnen in Fintel untersucht. Viele Finteler haben von dem Angebot Gebrauch gemacht. Das Ergebnis war alarmierend: Das Brunnenwasser war schon damals nicht mehr zum Trinken geeignet.

Die jetzige Mitteilung des WVV an alle Haushalte ist also ein weiteres Warnsignal. Was mich jedoch besonders erschreckt: Die Öffentlichkeit hat diese Mitteilung nicht erkennbar berührt; denn eine nennenswerte Reaktion auf diese Information gab es nicht.

Das darf nicht sein. Wir müssen dieser Verseuchung des Bodens entgegenwirken. Sonst geht ein wesentlicher Teil unserer Lebensgrundlage verloren.

Deshalb sage ich dem WVV Dank für diese Information und seine Versuche einer Gegensteuerung.

 
    Kommunalpolitik     Umwelt und Nachhaltigkeit
 

 


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